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Die falsche Beschuldigung

Yuujou

Naye un vargesene Lider

Der zerbrochene Klang

Ultimul Don Juan

 

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 ♥ Weltmusik / Japan/Jazz: YUUJOU – Japanische Drums und Piano
Der japanische Trommler
Takuya Taniguchi und der deutsche Pianist Walter Lang sind seit Jahren befreundet. Jetzt konzertieren sie gemeinsam als Duo und musizieren dabei so harmonisch, als wären sie im gleichen Kulturraum aufgewachsen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Walter Lang kommt aus dem Schwäbischen und Takuya Taniguchi ist in der japanischen Provinz Fukui aufgewachsen.

Verfeinerte Spieltechnik und pianistisches Fingerspitzengefühl werden mit Muskelspiel und Athletik konfrontiert. Japanische Volkslieder verschmelzen mit Blue-Notes und westlichen Jazz-Rhythmen. Doch spannend an der Musik des Duos Taniguchi-Lang sind nicht allein die Kontraste, sondern vor allem, wie es den beiden gelingt, die kulturellen, klanglichen und spieltechnischen Gegensätze auf der Bühne miteinander in Einklang zu bringen. Sie gehen mit ihren so unterschiedlichen Instrumenten aufeinander ein, überwinden die Kluft und finden sich zu einem interkontinentalen Brückenschlag zusammen, der aufhorchen lässt. Diese Harmonie in den starken musikalischen Gegensätzen ist das Ergebnis einer langen Freundschaft und einer fruchtbaren Bühnengemeinschaft – ein einmaliges Erlebnis!

Takuya Taniguchi ist seit 1999 Leiter der „Tenryu Daiko“, einer Taiko-Trommelgruppe, für die er die Kompositionen schreibt. 2003 wurde er durch Meister Eitetsu Hayashi, den führenden Taiko-Trommler Japans, ausgewählt, in seiner Gruppe „Fu-un no Kai“ mitzuspielen. Seitdem ist er auf vielen internationalen Festivals zu Gast. Im September 2005 gab er das erste Konzert mit Walter Lang in der Kaze No Mori Hall in Fukui/Japan, im September 2006 spielte er mit „Ku-kai Sen-kyo“ im Nationaltheater in Tokio.
Walter Lang, Komponist und Pianist, ist seit Jahrzehnten eine Größe in der europäischen Jazzszene. Zahllose Konzerte und Tourneen zeugen von seiner großen musikalischen Vielfalt und Kreativität. So war er Mitgründer des bekannten Rick Hollander Quartetts und führt sein eigenes Walter-Lang-Trio. Seine Jazzadaptionen der großen Barockkomponisten wie auch der „Romantiker“ des 18.Jahrhunderts sind Legende. Nicht so bekannt ist die Tatsache, dass Walter Lang in der sehr ausgeprägten japanischen Jazzszene seit vielen Jahren ein gefeierter Star ist. Er hat bereits 5 CDs dort veröffentlicht.

Presse: „Lyrisch-romantisches trifft dabei auf mächtige Sounds. Jazziges bildet mitunter eine Brücke, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken in dieser Ost-West-Begegnung.“ (Global Mojo)

A contest of a Japanese drum and a European jazz piano. The Japanese drum player is Takuya Taniguchi, the German jazz piano player is Walter Lang. Listen to an exceptional sound: Jazz style meets world music.
[Sa 12.05. 2012, 20h00; 17/20 € *; www.youtube.com/watch?v=srIEC34EGUA; Veranstalter: Yunifeed]

 

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Jiddisch/Weltmusik: NAYE UN VARGESENE LIDER
Efim Chorny und Susan Ghergus aus Chisinau, Moldawien, zählen zu den wichtigsten Vertretern jüdischer Musiktradition in Osteuropa. International sind Chorny und Ghergus gefragte Stars, ihre Musik geht bereits weltweit ins Repertoire neuer jüdischer Musik über – meist, und nicht zutreffend, unter dem Generalbegriff „Klezmer“ präsentiert. Jiddische Musik bewahren und erneuern – das ist die Mission von Efim Chorny und Susan Ghergus. In ihrem Duo-Programm stellen sie traditionelle jüdische Lieder und neue eigene Lieder vor. Sie streifen damit durch viele Festtage und Anlässe jüdischen Lebens und rufen mit den Melodien Erinnerungen und Gefühle alter Tradition auf.
Efim Chorny steht seit dem Alter von sechs Jahren als Sänger auf der Bühne. Von Kindheit an begleitete ihn Musik jüdischer, rumänischer und russischer Tradition. Zu Hause wurde noch Jiddisch gesprochen. Sein Großvater war Kantor in der Hauptstadt Moldawiens, die Mutter eine am Konservatorium ausgebildetete Sängerin. Auch Efim Chorny studierte Gesang am Konservatorium von Chisinau. Dort leitet er seit 1992 das Theater des jiddischen Liedes. Abgesehen von seinem schier unerschöpflichen Repertoire jüdischer Lieder komponiert Efim Chorny Lieder auf der Basis der aschkenasischen Musik-Tradition. Er mischt Klezmer mit chassidischen Nigunim und moldawischer Volksmusik und schreibt Lieder, die wieder rund um den Globus gesungen werden und neues jüdisches Liedgut sind. Er ist heute ein gefragter Lehrer, der im eigenen Land, aber auch weltweit in Workshops und Seminaren sein Wissen weitergibt und damit zur europäischen Musiktradition wesentlich beiträgt.
Susan Ghergus studierte klassisches Klavier am Konservatorium in Chisinau. Sie besitzt ebenso große Erfahrung als klassische Pianistin wie auch als Expertin für die Stilistik jiddischer Tanzmusik. Aus diesem Fundus schöpft die Künstlerin, wenn sie Klezmer-Rhythmen mit den Melodien jiddischer Lieder elegant zu einem jiddisch-bessarabischen Flair kombiniert.
Das Duo Chorny-Ghergus gilt als eine der bekanntesten Gruppen des „Klezmer“ in Europa und international. Sie erreichten den ersten Platz beim Solomon-Mikhoel-Art-Festivals in Moskau, unterrichteten bei den Klezmerfestivals in Kiev, Chisinau, Weimar, London, Moskau und St. Petersburg, Detroit, Wien, Montreal und Paris.

Künstler: Efim Chorny (voc), Susan Ghergus (p)

Two international artists – Efim Chorny (voc) and Susan Ghergus (p) from Moldova – present old and new songs in the Jewish song and klezmer tradition. They will touch the deep emotions that originate from the Jewish East European music heritage – music for marriages, music for any kind of celebration, for joy and sadness, for birth and death.
[So 03.06.2012; 19h00; Tische vorne 18/23 € *; http://nimsofyan.com/chorny/efim.html ]

Film/Jiddisch: DER ZERBROCHENE KLANG
Bessarabien, das heutige Moldawien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Jüdische und Roma-Musikerfamilien leben zusammen, heiraten untereinander und musizieren gemeinsam. Diese jüdischen Klezmer- und Roma-Lautarimusiker formen eine gemeinsame Musikkultur – bis der 2. Weltkrieg sie gewaltsam voneinander trennt. 70 Jahre später hat ihre Musik nur noch wenig miteinander gemein.
70 Jahre später begeben sich 14 international bekannte Musiker aus aller Welt auf eine Reise in diese Vergangenheit. Die musikalische Suche nach dem zerbrochenen Klang führt sie zu hinreißender Musik, aber völlig unerwartet auch zu einer teils sehr schmerzlichen Erforschung ihrer eigenen Identität und Stellung als Juden und Roma inner- und außerhalb Europas. Daher findet sich rasch der Name The Other Europeans.
Eine von der EU geförderte Recherche in verschollene europäische Musikgeschichte mit den Enkeln der Musiker von damals. Menschlich bewegend, musikalisch hinreißend. Man erlebt ferne europäische Musik hautnah.

Buch & Regie: Yvonne Andrä (Weimar); Co-Regie & Schnitt: Wolfgang Andrä
Produktion & Vertrieb: 1m60 Film (Weimar)

The Other Europeans is an international gathering of 14 leading klezmer (Yiddish) and lautari (Roma) musicians. Created and directed by Alan Bern, this new intercultural supergroup is creating music that restores a centuries-old cooperation between Klezmorim and Roma, who cohabited the same area in present-day Moldova before being torn apart by war, holocaust and migration.
[So 10.06.2012, 15h00 (OV mit dt. U) & 18h00 (OV mit rus. U); 5/7 €; www.other-europeans-band.eu ]  


Luxemburg: MAGIC SHOW FRANKFURT
Nichts ist so wie es scheint...“, so lässt sich die Show des Luxemburger Zauberkünstlers Christian Lavey wohl am besten beschreiben. Es ist eine Reise in eine Welt in der die Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden und das scheinbar Unmögliche passiert. Erleben Sie mit eigenen Augen wie Gegenstände erscheinen, verschwinden und sich verändern. Überzeugen Sie sich, wie Lavey Ereignisse voraussagen kann und bestaunen Sie die Ente Jean-Luc, die wahre Wunder vollbringen kann und Unglaubliches leistet. Auch Spaß und Spannung kommen bei Lavey nicht zur kurz, seine Show ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Ob Jung oder Alt, für jeden ist etwas dabei. Lavey nimmt sich sogar die Zeit und erklärt Ihnen den einen oder anderen Trick. Werden Sie dann wohl verstehen wie Zauberei funktioniert... oder wird es trotz ein Geheimnis bleiben? Lassen Sie sich überraschen! 
Innerhalb von kurzer Zeit wurde Christian Lavey einer der erfolgreichsten Illusionisten Luxemburgs, der auch bereits an zahlreichen Bühnen Europas zu Gast war. Das Geheimnis seines Erfolges ist sein Charme und seine Offenheit, aber auch die Fähigkeit, jeden Ort zu seiner Bühne zu machen. Kommen Sie mit auf eine Reise ins Reich der Illusionen!

Künstler: Christian Lavey

Experience an intimate and interactive evening of magic and illusions with Christian Lavey, one of the most successful illusionists of Luxemburg. Simply unbelievable!
[Sa 22.10.2011, 20h00; 15/17 € *; www.lavey.lu; youtube | Christian Lavey] 

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Rumänien: Năpasta – Die falsche Beschuldigung 
Mit dem Teatrul Toma Caragiu. In Rumänien gilt Ion Luca Caragiale nicht nur als bahnbrechender Komödienautor, sondern auch als einer der wichtigsten Mitbegründer des rumänischen Nationaltheaters. Caragiale schuf herausragende Beispiele des kritischen Realismus. Scharfzüngig kritisierte er seine Umwelt, fast ausschließlich mit Mitteln der Satire und Ironie. Bourgeoisie und nationalistische Engstirnigkeit attackierte der Dichter mit besonderer Heftigkeit, aber auch Schwächen und Fehler des Menschen an sich verspottete er erbarmungslos. Die falsche Beschuldigung (1890) war seine erste Tragödie. Sie spielt im dörflichen Milieu und thematisiert einen ungesühnten Mord.

Un loc aparte in creația dramaturgului îl ocupa drama in două acte Năpasta, publicata in „Convorbiri literare” *1890. Ea repreyintă o încercare a dramaturgului de aechilibra în opera sa comicul cu tragicul, universul burghey orășenesc cu cel țărănesc. Acțiunea se petrece într-un sat de munte, unde, în jurul mesei de lemn, pe care ardea o lumânare, Anca și Dragomir ascultau știrea pecare Gheorghe, învățătorul satului, tocmai o citea din gazetă. Nebunul de la ocnă dispăruse și se credea că a căzut in ocna cea veche, părăsită cu mulți ani în urmă. El fusese condamnat la douazeci de ani de ocnă pentru omor...

Autor: Ion Luca Caragiale
Ensemble: Teatrul Toma Caragiu
Regie:
Cristi Juncu
Künstler: Andi Vasluianu / Nicu Mihoc, Ada Simionica, Ioan Coman, Bogdan Farcaș
[Di 01.05.2012, 19h00; 20/24 €*; www.teatruploiesti.ro; www.cuza.de
; Veranstalter:
A. I. Cuza e.V.]

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Rumänien: ULTIMUL DON JUANDer letzte der feurigen Liebhaber
Barney Cashman, 47, Besitzer eines New Yorker Fischrestaurants, seit 23 Jahren verheiratet, wird von Torschlusspanik erfasst. Der Monogamie überdrüssig, ständig nach Fisch riechend, träumt er von einem Seitensprung. Was er dazu benötigt, findet er vor: Muttis Wohnung, anderthalb Stunden Zeit und Damen, die nicht abgeneigt sind. Das Fiasko nimmt seinen Lauf… Komödie in 3 Akten von Neil Simon. Simon stammt aus dem jüdischen Viertel von Brooklyn, New York. Er feierte seine ersten Theatererfolge in den 60er Jahren. Seither schrieb er zahlreiche Gesellschaftskomödien, die später in Starbesetzungen verfilmt wurden, darunter auch die Kino-Hits „Ein seltsames Paar“ und „Eine Leiche zum Dessert“.

Barney Daycash, personajul principal al comediei Ultimul Don Juan, scrisă de Neil Simon în 1969, este un bărbat în floare vârstei. Are soţie, copii, casă, conduce o afacere de succes: un restaurant. Aparent e un om împlinit. Numai că viaţa pe care o duce i se pare extrem de plictisitoare şi, disperat că timpul trece, se decide să o îmbunătăţească. Pândeşte momentul în care garsoniera mamei sale este liberă şi pregăteşte terenul pentru ceva nou în existenţa sa cea ordonată: întâlniri amoroase adulterine. Prima dintre doamnele invitate este Alana, o femeie modernă, sofisticată, pentru care sentimental e ceva desuet. Cea de a doua întâlnire va fi cu tânăra şi nesăbuita Bobbi, actriţă în devenire. Pentru ca, la cea de a treia încercare a lui Barney de a-şi găsi fericirea, să o întâlnim pe Jeanette, soţia prietenului său cel mai bun, care fiind în depresie pentru că soţul o înşeală, găseşte astfel calea să se răzbune. Cum anume se va termina fiecare dintre aceste întâlniri, în ce măsură Barney este sau nu un adevărat Don Juan, rămâne de văzut...
Neil Simon este unul dintre cei mai apreciaţi dramaturgi americani şi unul dintre cei mai jucaţi, atât pe teritoriul american, cât şi în întreaga lume. Între anii ’60 şi ’80, numele lui devenise echivalent, pentru teatru, cu numele lui Steven Spielberg, în lumea filmului. Un semn clar al succesului de public şi al succesului de casă. Opera sa prolifică include: „Sweet Charity”, „Star Spangled Girl”, „The Odd Couple” (Un cuplu ciudat) şi „Barefoot în the Park” (Desculţ în Parc).

Autor: Neil Simon
Ensemble: Teatrul Nottara
Künstler: Constantin Cotimanis, Luminiţa Erga, Raluca Gheorghiu, Victoria Cociaş
Regie: Petre Bokor
[Fr 15.06.2012, 20h00; 22/26 €*;www.nottara.ro; www.cuza.de; Veranstalter: A. I. Cuza e.V.]

 


* = Ermäßigung / Reduction: 3 €

© Das Internationale Theater Frankfurt